Dreiflüsse-Trachtengau Passau e.V.
1. Gauvorstand Walter Söldner

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Das Gauarchiv in Salzweg kann nach telefonischer Absprache und Anmeldung gerne besichtigt werden.
Über zahlreiche Interessierte freuen sich die beiden Archivare Walter Weiß und Franz Würfl.

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A scheene Musi, bei der ‚s Herz aufgeht gabs beim Gauliedersingen

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Saal der Aumonte Stub’n beim Gauliedersingen des Dreiflüsse-Trachtengaues. Bis auf den letzten Platz besetzt war der Saal der Aumonte Stub’n beim Gauliedersingen des Dreiflüsse-Trachtengaues.

„Ist es denn schon zu Ende?“ So manchem Besucher dürfte dieser Gedanke am Ende des Gauliedersingen und -Musizierens des Dreiflüsse-Trachtengaues Passau in Aunkirchen gekommen sein. In zwei sehr kurzweiligen und unterhaltsamen Stunden konnten die Besucher in der Aumonte Stub’n echte Volksmusik und Volksgsang genießen.

Gaumusikwart Willi Osterholzer und Wolfgang Englmüller, Musikwart des gastgebenden Trachtenvereins „D’Untervilstaler“ Aunkirchen, konnten im vollbesetzten Saal der Aumonte Stub’n Zuhörer aus Nah und Fern begrüßen. Englmüllers Gruß galt aber besonders den mitwirkenden Musikern und Sängern aus dem Dreiflüsse-Trachtengau Passau, der Bläsergruppe der Johannesbläser Vilshofen, der Gruppe VielHarmonie, dem Soizwega Zwoagsang, der Hinterbauern-Musi, der "Hi-und-Do-Musi“ und der Rottaigerl-Musi.

Schwungvoll begann die Bläsergruppe der Johannesbläser Vilshofen. Mit einer kleinen Bläserbesetzung wirkten die jungen Musiker beim Gauliedersingen mit. Die Johannesbläser Vilshofen können in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiern. Sie sind aber ein gutes Beispiel, dass Musik Generationen verbindet. Denn bei den Johannesbläsern sind rund 90 Musiker zwischen 6 und 82 Jahren organisiert, wie sie bei ihrer Vorstellung berichteten.

Bekannte Gesichter im Dreiflüsse-Trachtengau sind Florian Kasberger und Franz Dankesreiter. Zusammen mit Karin Maria Schneider bilden sie die Gruppe VielHarmonie. Und der Name ihrer Volksmusikgruppe ist ihr Programm. Mit Geige, Steirischer Harmonika und Begleitgitarre zauberten die drei jungen Musiker zarte und gefühlvolle Melodien in den Saal der Aumont Stub’n.

Weit über die Grenzen des Trachtengaues hinaus ist der Soizwega Zwoagsang bekannt. Kathi Gruber und Gabi Schweitzer vom Trachtenverein Salzweg sind seit 16 Jahren zusammen unterwegs. Die beiden sind für ihr breites Spektrum an Volksliedern für jede Gelegenheit bekannt und zogen damit beim Hoagarten in Aunkirchen auch die Gäste in ihren Bann.

Die Hinterbauern-Musi aus Aigen am Inn rund um Gaumusikwart Willi Osterholzer zeigte, dass Volksmusik auch die Generationen verbindet. Da Willis Bruder Christian verhindert war, sprang seine Tochter Julia ein und begleitete ihre Eltern und ihren Großvater mit der Harfe. Mit ihren schwungvollen Musikstücken gab die Familienmusik den Besuchern eine Kostprobe, welche Vielfalt in der Volksmusik möglich ist.

Ein Gegenpol zu den Bläsern gehörten der "Hi-und-Do-Musi" und die Rottaigerl-Musi mit ihren Saiteninstrumenten die leiseren Töne. Wie die Hinterbauern-Musi ist auch die "Hi-und-Do-Musi" eine Familienmusik, die nicht nur für die Aunkirchner Trachtler aufspielt, sondern auch bei vielen anderen Veranstaltungen musiziert. Für das Gauliedersingen und -Musizieren haben sie sich entschieden nur mit einem Gitarren-Duo zu spielen.

Auch die Rottaigerl-Musi aus Bayerbach trugen wie die "Hi-und-Do-Musi" zu den leiseren und besinnlicheren Tönen an diesem Nachmittag bei. Die drei Dirndl vom Trachtenverein „D’Rottaler“ Bayerbach zauberten auf Gitarre und Hackbrett und zogen die Zuhörer in ihren Bann.

Aber nicht nur die Sänger und Musiker trugen zur Unterhaltung bei. Auch die Besucher selbst wurden in das Gauliedersingen und Musizieren eingebunden. Bereits in seiner Begrüßung kündigte der Gaumusikwart den Besuchern an, dass sie nicht nur zum Zuhören da sind, sondern aktiv in das Gauliedersingen eingebunden werden. Denn Osterholzer hatte wieder einige Lieder vorbereitet und ermutigte die Gäste zum Mitsingen. Und das Angebot wurde gerne angenommen.

Gauvorstand Walter Söldner stellte in seinem Grußwort fest, dass die Volksmusik wieder einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft gewinnt. Dies wird auch durch die neuen Angebote in Digitalradio, wie dem Angebot von BR Heimat oder Waidler-Radio, aktiv unterstützt. „Aber was ist Volksmusik?“, stellte Söldner die Frage. Für ihn ist es „a scheene Musi, bei der ‚s Herz aufgeht und ma den Schwung mitnimmtall“.