Dreiflüsse-Trachtengau Passau e.V.
1. Gauvorstand Walter Söldner

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Die Trachtenkapelle D’Freudenseer Raßreuth kann in diesem Jahr ihr 60-jähriges Gründungsjubiläum feiern und dabei auch auf ihre lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Leider ist auch ...
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2021
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Trachtler bestätigen Vorstandschaft bei Gauversammlung

Wie für viele Vereine ist auch für den Dreiflüsse-Trachtengau Passau die Corona-Pandemie eine besondere Herausforderung. Im dritten Anlauf konnte Gauvorstand Walter Söldner die Delegierten der Trachtenvereine zur Gauversammlung in Salzweg begrüßen. Neben dem Rückblick auf die vergangenen eineinhalb Jahre, standen die Neuwahlen der Gauvorstandschaft und der Mitglieder des Gauausschusses im Mittelpunkt der Versammlung, bei der Walter Söldner im Amt des Gauvorstandes bestätigt wurde.

Walter Söldner konnte zu Beginn der Gauversammlung die Delegierten der Trachtenvereine aus den Dreiflüsse-Trachtengau Passau und viele Ehrenmitglieder des Gauverbandes begrüßen. Ebenso waren Salzwegs stellvertretende Bürgermeisterin Gabi Schweizer, die stellvertretende Landrätin Cornelia Wasner-Sommer und Passau 2. Bürgermeister Andrea Rother zur Gauversammlung nach Salzweg gekommen.

Söldner musste in seinem Bericht feststellen, dass auch die Trachtler von der Corona-Pandemie schwer getroffen wurden und damit das Vereinsleben in den Trachtenvereinen und im Gauverband fast vollständig zum Stillstand gekommen ist. In seinem Rückblick ging der Gauvorstand auf die letzten Veranstaltungen vor den Lockdowns ein. Dies waren das Jugendtanzseminar und der Jugendkathreintanz im November 2019 in Würding, die Jahresschlusssitzung in Raßreuth und der Gau-Trachtenball im Januar 2020 in Ruhstorf.

„Mit dem ersten Lockdown kam das Vereinsleben zum Stillstand“, stellte Söldner in seinem Bericht heraus. Alle Möglichkeiten sich mit anderen Trachtlern zu treffen mussten abgesagt werden, darunter auch die Gauheimatabende in Bad Füssing, viele Vereinsfeste und der Maidultfestzug in Passau. „Während wir zuerst von einigen Wochen Pause ausgingen, wurden wir in der zweiten Jahreshälfte eines besseren beleert und wir mussten neue Wege überlegen, um auf Gauebene weiterarbeiten zu können“, beschreibt Söldner die Situation im Gauverband.

So hat während der Phasen mit starken Kontaktverschränkungen auch der Dreiflüsse-Trachtengau begonnen, sich „digital“ zu treffen - zur Gauvorstandschaftssitzung, zu Gaustammtischen und auch zu einer Vorständebesprechung oder zu Sachgebietssitzungen. Die Gauvorstandschaft hat sich in der Coronazeit besonders mit der Satzung des Dreiflüsse-Trachtengaues beschäftigt und begonnen diese zu überarbeiten, wie Walter Söldner berichtete.

Seit Herbst wurde auch an der Reaktivierung des Gauarchives im Salzweger Rathaus gearbeitet. Nach mehreren Monaten Arbeit, darunter der Einrichtung eines Ausstellungsraumes, konnte das Gauarchiv wieder seiner Bestimmung übergeben werden. Aber nicht alles war unmöglich. Im April haben sich die Trachtler zu einem Gedenkgottesdienst in Salzweg getroffen, bei dem auch den während der Corona-Zeit verstorbenen Trachtlerinnen und Trachtlern gedacht wurde. Söldner bedankte sich hier bei Trachtenpfarrer Josef Tiefenböck für die Feier des Gedenkgottesdienstes.

Genauso wie die Gauvorstandschaft war die Arbeit der Sachgebiete durch die Corona-Pandemie stark eingeschränkt. Besonders die Sachgebiete Volkstanz, Schuhplatteln, Volks- und Blasmusik kamen fast vollständig zum Stillstand. In seinem kurzen Bericht machte Gaujugendleiter Robert Frank noch einmal auf die Aktion „Jugend und Flurdenkmäler“ aufmerksam. Die Kinder und Jugendlichen sind aufgefordert, sich mit den Feldkreuzen, Marterln, Pestsäulen, Kapellchen in ihrer Heimat zu beschäftigen, sie zu beschreiben und auch den geschichtlichen Hintergrund in Erfahrung zu bringen. Für die besten Einsendungen aus den Vereinen gibt es auch eine Belohnung, so Frank.

„Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit brachte die Corona-Zeit auch Vorteile“, musste Gaupressewart Christoph Hauzeneder feststellen. Die Zeit wurde intensiv genutzt, um die Internetseite des Dreiflüsse-Trachtengaues neu aufzubauen und mit neuen Inhalten zu füllen und aus der alten Homepage zu übertragen. Ein besonderer Dank ging dabei an Gauschriftführerin Regina Haydn, die das Konzept der neuen Homepage und das Basissystem erstellt hat.

Im Rahmen der Gauversammlung wurden auch die Neuwahlen der Gauvorstandschaft und der Mitglieder des Gauausschusses durchgeführt. Die Leitung der Wahl wurde durch Salzwegs stellvertretende Bürgermeisterin übernommen. Dabei wurde Gauvorstand Walter Söldner, ebenso wie seine Stellvertreter Alois Haydn und Andreas Ginglseder einstimmig im Amt bestätigt. Auch wurden Gauschriftführerin Regina Haydn, Gaukassier Franz Schauberger, sowie Jugendleiter Robert Frank und Gaupressewart Christoph Hauzeneder wieder als Mitglieder in die Gauvorstandschaft gewählt.

Als Mitglieder des Gauausschusses wurden Trachtenwartin Christina Söldner, Volksmusikwart Willi Osterholzer, Franz Würfl als Sachgebietsleiter Mundart/Brauchtum/Laienspiel, sowie Katrin Stadler für Kreatives Arbeiten durch die Delegierten in ihren Ämtern für weitere zwei Jahre bestätigt. Richard Schenk übernimmt zusätzlich zum Sachgebiet Schuhplattler auch das Sachgebiet Volkstanz. Gisela Schenk als 2. Gaukassierin, Melina Frank als 2. Gauschriftführerin und Andreas Federl als Sachgebietsleiter Blasmusik sind die neuen Gesichter im Gauausschuss des Dreiflüssegaues. Franz Kindermann und Otmar Schmid wurden als Revisoren bestellt.

Gabi Schweizer überbrachte die Grüße der Gemeinde Salzweg. Sei bedankte sich bei den Trachtler für ihre Arbeit. „Es ist wichtig die Jugendlichen und Kinder zu begeistern, damit so Tracht und Brauchtum weitergegeben werden können“, war der Appell von Salzwegs 2. Bürgermeisterin.

Für den Landkreis Passau war stellvertretende Landrätin Cornelia Wasner-Sommer nach Salzweg gekommen. Sie berichtete aus ihrer eigenen Erfahrung und stellte fest: „In der Tracht fühle ich mich wohl, mit der Tracht zeige ich Heimatverbundenheit.“ Wasner-Sommer erinnerte daran, dass die Tracht ein Zeichen für die Besinnung auf alte Werte ist. Es ist eine beständige Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das Brauchtum nicht in Vergessenheit gerät. Deshalb forderte sie auch alle auf das Brauchtum zu achten und zu bewahren.

Passaus 2. Bürgermeister Andreas Rother stellte in seinem Grußwort heraus, dass durch die Globalisierung alles näher zusammenrückt. „Deshalb haben die Trachtenvereine die wichtige Aufgabe diese Traditionen zu bewahren und aufrecht zu erhalten“, so Rother. Er bedankte sich bei allen Trachtlern für die Arbeit, die zeigt, wie vielfältig unsere Heimat ist.  

Zum Abschluss der Gauversammlung hatten die Delegierten über die vorliegenden Anträge zur Vergabe von Gaufesten und Gauveranstaltungen zu entscheiden. Der Trachtenverein „D’Freudenseer“ Raßreuth wurde mit der Organisation des Gaufestes 2023 beauftragt. Ein Jahr später wird der Trachtenverein „Immergrün“ Lämmersdorf das Gaufest 2024 ausrichten. Für die seit 2020 entfallenen Gauveranstaltungen hat die Gauvorstandschaft vorgeschlagen, dass die oft schon geplanten und vorbereiteten Veranstaltungen im Jahr 2022 nachgeholt werden. So werden der Gaujugendtag in Aunkirchen, das Gauliedersingen in Waldkirchen und der Gaujugendkathreintanz in Raßreuth stattfinden.

Die Gauvorstandschaft hat auch bereits damit begonnen die ersten Veranstaltungen für das Jubiläumsjahr 2022 zu planen. Im kommenden Jahr feiert das Dreiflüsse-Trachtengau Passau sein 90-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr soll mit dem Gautrachtenball am 22.01.2022 beginnen. Beim Trachtenball werden die Trachtenkapelle D’Freudenseer und die Gögginger Tanzlmusik zum Tanz aufspielen. Die Hauptveranstaltung wird die Jubiläumsausstellung „beTRACHTen“ im Leonhardimuseum in Aigen am Inn sein. Von April bis November wird sich der Dreiflüsse-Trachtengau dort präsentieren.

Letzte Änderung am Mittwoch, 06 Oktober 2021 22:02